Antonio Meucci In New York entwickelt der aus Italien stammende Theatermechaniker Antonio Meucci eine Fernsprechverbindung für seine Frau, die aufgrund eines rheumatischen Leidens ihr Zimmer nicht verlassen konnte. Meucci führt sein Gerät 1860 öffentlich vor und beschreibt es in einer italienischsprachigen Zeitung in New York.
Verbrennungen durch einen Kesselzerknall 1866 zwingen Meucci auf ein dreimonatiges Krankenlager, was zu seiner Entlassung führt. Gleichzeitig zwingen finanzielle Verluste durch Spekulationsgeschäfte seine Frau, seine Arbeitsmodelle, darunter das eines Telefons, zu verkaufen. Dennoch führt Meucci später die Arbeit fort und stellt darauf 1871 einen Patentantrag. Für die endgültige Anmeldung kann er jedoch die Kosten nicht aufbringen, und die Gültigkeit der Vormerkung erlischt 1873. Auch eine Kontaktaufnahme mit der Western Union Telegraph Company ist für Meucci erfolglos.
Alexander Graham Bell gelangt im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückfordert, wird ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldet, versucht Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelingt ihm dies nicht. Er stirbt als verarmter Mann.
Am 11. Juni 2002 würdigt das Repräsentantenhaus des amerikanischen Kongresses die Leistungen von Meucci in der Resolution HRes 269 "Expressing the sense of the House of Representatives to honor the life and achievements of 19th Century Italian-American inventor Antonio Meucci, and his work in the invention of the telephone."
Johann Philipp Reis (* 7. Januar 1834 in Gelnhausen; † 14. Januar 1874 in Friedrichsdorf) war ein deutscher Physiker und Erfinder des ersten funktionierenden Gerätes zur Übertragung von Tönen mittels elektromagnetischer Wellen.
Philipp Reis wurde als Kind eines Bäckers geboren. Da seine Eltern früh starben, wuchs er bei seiner Großmutter auf, die ihn 1845 nach Friedrichsdorf an das Institut Garnier, der damaligen Einrichtung der heutigen Philipp-Reis-Schule, zur Erziehung schickte. Anschließend machte er in Frankfurt am Main eine Lehre bei einem Farbenhändler und besuchte abends Vorlesungen mit physikalischen Inhalten. Später wirkte er als Physiker am Institut Garnier in Friedrichsdorf und entwickelte 1860-1861 das Telefon.Schon früh an Tuberkulose erkrankt, verfolgte er jedoch die Weiterentwicklung und Vermarktung des Telefons nicht, nachdem er nur wenig Resonanz in wissenschaftlichen Kreisen erfuhr. Reis verstarb im Januar 1874 im Alter von 40 Jahren an Tuberkulose. Er wurde auf dem Friedhof Friedrichsdorf beigesetzt.
Elisha Gray (* 2. August 1835 in Barnesville, Ohio; † 21. Januar 1901 in Newtonville/Massachusetts) war ein US-amerikanischer Lehrer, Erfinder und Unternehmer. Gray verlor bereits im Alter von 12 Jahren seinen Vater und musste dadurch vorzeitig die Schule verlassen. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Grobschmieds, eines Zimmermanns und das eines Bootsbauers. 1856 trat er in das Oberlin College in Ohio ein, wo er 5 Jahre Physik studierte. Er wurde Lehrer an dieser Anstalt und später am Ripon College in Wisconsin.
Sein erstes Patent für ein telegrafisches Gerät reichte Gray 1867 ein, diesem folgten 50 weitere, meist auf dem Gebiet der Telefon- und Telegrafentechnik. 1869 übersiedelte Gray nach Cleveland, Ohio und gründete ein Unternehmen für Elektroartikel, das später nach Chicago verlegt wurde und sich mit der Western Electric Manufacturing Company zur Western Electric Company vereinigte. 1878 trat Gray aus der Firma aus, um sich seinen Studien und der Verwertung seiner Erfindungen zu widmen, die vor allem Relais und Drucktelegrafen waren. 1875 begann Gray Versuche mit der elektrischen Übertragung von Tönen, deren Ergebnis 1876 in einem Patentgesuch niedergelegt war. Er erhielt dieses Patent jedoch nicht, weil Alexander Graham Bell eine Patent-Anmeldung auf das gleiche Objekt zwei Stunden vor Gray vorlegte. In einem Rechtsstreit gelang es Gray und der mit ihm verbündeten Western Electric Company nicht, seine Ansprüche gegen Bell durchzusetzen.
Eine andere Erfindung Grays ist der Teleautograph, vorgeführt 1893 auf der Chicagoer Weltausstellung, an dessen Verbesserung er ebenso wie an der Entwicklung eines Unterwasser-Schallsignalsystems bis zu seinen letzten Lebensjahren arbeitete. Die Wirkungsweise des Teleautographen, des Vorläufers des modernen Faxgerätes, hat Gray so beschrieben: Der Schreibapparat am Abgangsorte kann in irgend einem Hause, Comptoir, Zimmer, in das eine telegraphische oder telephonische Drahtleitung hineinreicht, auf einem einfachen Schreibtisch oder Pult angebracht werden. Ein gewöhnlicher Bleistift dient zur Niederschrift. An seiner Spitze sind im rechten Winkel zu einander zwei seidene Schnüre befestigt, die, mit dem Apparat verbunden, der Bewegung des Bleistiftes genau folgen und den Empfangsstift am anderen Ende der Leitung in entlegener Stadt, also im Wohnort des Adressaten elektrisch beherrschen. Das gewöhnliche 5 Zoll breite Briefpapier auf der Aufgabestation läuft über eine an dem Apparate befestigte Rolle und wird, ähnlich wie bei dem bekannten Type-Writer, oder Schreibmaschine, durch Druck auf einen Hebel Zeile für Zeile elektrisch weiter geschoben. Am Empfangsende des Adressaten halten zwei Aluminiumarme die fortwährend mit Tinte gespeiste haarfeine Glasröhre, die als Feder zur Niederschrift dient und, durch den elektrischen Strom vom Absender der Mittheilung aus geleitet, sich gleichzeitig und in gleicher Richtung und Ausdehnung mit jeder Bewegung des fernen Bleistifts am Abgangsende bewegt, und zwar derart, dass ihre Niederschrift in Tinte eine ganz genaue Wiedergabe dessen ist, was der Urheber am Abgangsende mit dem Bleistift schreibt oder aufzeichnet. Handzeichnungen, stenographische Zeichen und andere Hieroglyphen können gleichfalls drahtlich übermittelt werden.
Lars Magnus Ericsson (* 5. Mai 1846 in Värmskog, (Värmland); † 17. Dezember 1926 in Botkyrka, (Stockholms län) war ein schwedischer Erfinder und gründete 1876 die Firma Ericsson. Er war der Sohn von Erik Eriksson (1804-1859) aus Vegerbol, Värmskog und Maria Jonsdotter (1810-1859) aus Mosterud, Stavnäs.
Ericsson wuchs in der kleinen Stadt Wegerbol, zwischen Karlstad und Arvika auf. Als er 11 Jahre alt war, verstarb sein Vater und Ericsson war gezwungen zu arbeiten. Er arbeitete als Bahn- und Grubenarbeiter sowohl in Schweden als auch in Norwegen. 1867 zog er nach Stockholm und fing dort an für Öller & Co. zu arbeiten, die hauptsächlich Telegrafieausrüstung herstellte. Nach sechs Jahren erhielt er aufgrund seiner Fertigkeiten ein Stipendium um sich im Ausland weiter fortzubilden. Er fuhr in die Schweiz und nach Deutschland, wo er unter anderem für Siemens und Halske arbeitete. Die Telegraphenwerkstätte in Bern wird das Ziel vieler strebsamer junger Leute. Aus dem Jahre 1874 stammt der Reisebericht des jungen Schweden Lars Magnus Ericsson, in dem er festhält, das er in Bern bei Hasler & Escher gearbeitet habe.
Als er 1876 nach Schweden zurückkehrte, gründete er zusammen mit einem Kollegen von Öllers & Co, Carl Johan Andersson, eine kleine Mechanikerwerkstatt. Diese befand sich in einer ehemaligen Küche auf ca. 13 m² in der Drottningsgatan 15 im Zentrum Stockholms. Zu Anfang beschäftigten sie sich mit der Herstellung von mathematischen und physikalischen Instrumenten, fingen aber bald mit der Herstellung der eigenen Variante von Telefonen an. 1883 begann die Zusammenarbeit mit Henrik Tore Cerdergren, Gründer von Stockholms allmänna telefonieaktiebolag und Ericssons Firma begann kräftig zu wachsen und wurde zu dem, was wir heute als Telefon AB L.M. Ericsson kennen. Im Jahre 1900 zog sich Lars Magnus Ericsson 54-jährig aus der Firma zurück. Er behielt seine Aktien, bis er 1905 alle verkaufte. Man sagt, dass Ericsson eine schwierige Person war, und keine Öffentlichkeit um ihn herum mochte. Er war bei seinen Angestellten sehr respektiert. Er war ein Gegner von Patenten, da viele der Produkte der Firma mit einer effektiven Patentgesetzgebung nicht möglich gewesen wären. Es war ihm egal, als eine norwegische Firma sein Telefon nachbaute, denn sein eigenes war in großen Teilen ein Nachbau des von Siemens. Wäre die Gesetzgebung effektiver gewesen, hätte Bell das Telefon in der ganzen Welt patentieren lassen können, was nun nicht mehr möglich war. Am Anfang glaubte Ericsson nicht, dass viele Menschen interessiert sein könnten, ein eigenes Telefon zu besitzen; er sah es eher als Spielzeug für die Oberklasse.
Lars Magnus Ericsson starb 1926 und wurde im Hågelby gård in Botkyrka, südlich von Stockholm begraben. Gemäß seinem Wunsch hat sein Grab keinen Grabstein.
Alexander Graham Bell (* 3. März 1847 in Edinburgh, Schottland; † 1. August 1922 in Baddeck, Neuschottland, Kanada), Bell besuchte zunächst in Edinburgh und ab dem 14. Lebensjahr in London die Schule. Er studierte in Edinburgh Latein und Griechisch. Bereits der Großvater Alexander und der Vater Alexander Melville Bell beschäftigten sich mit Sprechtechnik, wobei Letzterer das erste universale phonetische Schriftsystem bzw. eine Lautschrift oder phonetisches Alphabet entwickelte, das er Visible Speech nannte, weil damit die Laute abgebildet würden. Sohn Alexander, der in Bewunderung für einen Freund der Familie noch als Kind den Zunamen Graham annahm, wurde dann auch Lehrer an der Weston House Academy für Sprechtechnik und Musik in Elgin, Schottland. Er folgte danach seinem Vater nach London, wo dieser am University College als Lehrer für Sprechtechnik tätig war und seinen Sohn als Assistenten einstellte. Bell studierte bis 1870 Anatomie und Physiologie der menschlichen Stimme. Nachdem Alexanders Brüder Edward (1868) und Melville (1870) beide an Tuberkulose starben, übersiedelten Alexander und seine Eltern 1870 nach Kanada, wo der Vater ein besseres Klima erhoffte und dort eine Lehrtätigkeit aufnahm.
Die historisch nachhaltigste Wirkung hatte Bell 1876 mit der Entwicklung und Einführung des Telefons zu einem gebrauchsfähigen System. In der Folge entstand die Bell Telephone Company, die sich später zum weltweit größten Telekommunikationskonzern AT&T entwickelte.
1876 heiratete er die taube Tochter Mabel seines Geschäftspartners Hubbard, die er als Taubstummenlehrer an der Clarke-Schule kennenlernte. Mit ihr hatte er zwei Töchter, Elsie May und Marian (Daisy) Bell, sowie die Söhne Edward und Robert, die beide im Kindesalter starben.1882 erhielt Bell die Staatsbürgerschaft der USA. Bis zu seinem Tode 1922 beschäftigte sich Bell vor allem mit weiteren Entwicklungen und Erfindungen auf zahlreichen technischen Gebieten sowie auch mit Untersuchungen zur Eugenik der Taubheit.
Gustav Adolf Hasler 25.3.1830 Aarau, † 5.1.1900 Bern, ref., von Aarau. Sohn des Johannes, Gerichtsschreibers in Aarau. ∞ Elise Jaumann, Tochter des Ignaz Ludwig. Besuch der Gewerbeschule in Aarau, 1847-50 Lehre in der Mechanikwerkstätte von Jakob Kern in Aarau, 1850-54 Wanderjahre in Wien, Berlin und Hamburg. 1855 konstruierte H. bei Adam Jundzill in Genf einen Repetitionstheodoliten für die Pariser Weltausstellung. Im selben Jahr trat er als Adjunkt von Matthias Hipp in die Eidg. Telegraphenwerkstätte in Bern ein, deren Leitung er 1860 übernahm, unterstützt von seinem Bruder Heinrich Alfred. 1865 erwarb er mit Heinrich Albert Escher den Betrieb vom Bund und wurde nach Eschers Tod 1879 Alleininhaber. Er führte das Unternehmen v.a. mit Eigenkonstruktionen von Telefonapparaten zu internat. Geltung.
Gustav Hasler (* 26. Oktober 1877 in Bern; † 9. Juli 1952 in Grindelwald) war ein Schweizer Techniker und Industrieller.
Mit 22 Jahren übernahm er die von seinem Vater Gustav Adolf (1830-1900) gegründete Fabrik für Telefonapparate und baute diese zu einem internationalen Telekommunikations-Unternehmen aus. 1987 schloss sich die Hasler Holding AG mit der Autophon Holding AG und der Zellweger Telecommunications AG zur heutigen Firma Ascom zusammen.
Christian Gfeller 1869-1943 1896 gründete Christian Gfeller in Bümpliz eine mechan. Werkstätte für Telefonapparate und Bahn-Signalglocken, die um 1900 15-20 Arbeiter beschäftigte. Die Firma erhielt 1911 eine regionale Konzession für elektr. Hausinstallationen. 1924 erfolgte die Gründung der Apparatefabrik Gfeller AG in Flamatt (1929 Fabrikneubau in Bümpliz). Im gleichen Jahr wurde die Produktion der Telefonautomaten (nach dem bahnbrechenden Prinzip des Kreuzpunktwählers) aufgenommen, 1931 der Bau von Fernsteueranlagen. 1977 gelang dem Unternehmen mit der Herstellung des ersten elektron. Einstück-Telefons Atlanta ein grosser Markterfolg. 1982 erwarb die Autophon AG eine Minderheitsbeteiligung. 1984 wurden die beiden Firmen in der Autophon Holding AG vereinigt.
Chr. Gfeller's erste eigene Fabrik in Müledorf Bümpliz 1900
Alfred Zellweger 1855-1916, gründete 1880 zusammen mit Wilhelm Ehrenberg in Uster eine Fabrik für elektrische Apparate (Telegraphen und elektrische Glocken) - Nachfolgerin einer fünf Jahre zuvor von Jakob Kuhn und Jakob Wolfensperger gegründeten Lufttelegraphenwerkstätte -, 1907 lies er einen Geschwindigkeitsregulator für Werkzeugmaschinen patentieren.
Matthias Hipp 1813-1893 "Der Schweizer Edison" Das Chronoskop ist nicht die einzige Erfindung, die Matthias Hipp zu verdanken ist. Als gelernter Uhrmacher beschränkte er sich nicht nur auf die Fertigung von Uhren und Uhr-ähnlichen Produkten. Hipp zählte seinerzeit zu den Größen im Telegraphiewesen. Zum einen hatte er einige Jahre die Stelle des "Werkführers der Eidg. Telegraphenwerkstätte" (1852-1860) inne, zum anderen arbeitete er sein ganzes Leben als selbständiger Erfinder und entwickelte unter anderem so bedeutsame Technologien wie den telegraphischen Zeitmelder, Eisenbahnsignalanlagen, das elektrische Klavier und telegraphische Fernschreiber. Es ist erstaunlich, dass der Name "Hipp" sich heute nur selten in lexikalischen oder wissenschaftshistorischen Werken finden lässt.
SCHORI ERNST AG BERN-Bümpliz
Firma Gründung: 1919 entschloss sich mein Vater nach gründlicher Ausbildung in der Mechanik bei den Firmen HASLER AG und GFELLER AG als Vorarbeiter ein Eigenes Geschäft zu gründen. Es gelang Ihm vortrefflich, die Firma sehr gut über die sehr schwierige Nachkriegs Krise mit gravierender Arbeitslosigkeit zu überbrücken und auszubauen. Es gelang nach guter Zusammenarbeit mit der GD PTT einen Kleinbetrieb mit 6 Mann aufzubauen. Er hatte 3 Söhne die alle drei einen guten Beruf erlernen konnten. ERNST konnte In Ffirma BLÄSI AG Kaufmann abschliessen, HANS wurde In Fa. WEISS AG als Mechaniker ausgebildet. Und FRITZ hatte eine sehr gute Lehrzeit in der Firma STYNER und BIENZ AG als WERKZEUG-MACHER einen 1,1 Abschluss erreicht. Da unsere PTT einen Ingenieur in der Firma wünschte, konnte ich in BIEL die INGENIEURSCHULE besuchen und als EI.Ing.HTI Elektro abschliessen. Nach dem Diplomabschluss hatte ich einen 3Jahre-Kontrakt in der Tasche und musste erklären dass ich nach 3 Jahren mit 6 fachen BBC-LOHN, Hälfte in Bar und gleichviel auf CH.Bank einbezahlt sicher etwas auf DER SEITE habe, Ohne Absätze, Kravatte und Hut auf der Seite zu haben. Es kam anders. Mein Vater hatte 5 Rippen gebrochen und musste noch Monate sitzend auf Genesung warten. Ich sagte zu und erreichte einen PTT Auftrag mit 4 Stanzwerkzeugen. Diese 4 Werkzeuge konnte ich selber herstellen. Ich war also der 7 Mann bei SCHORI und gründeten so im 1948 die Ernst SCHORI AG Stanzwerkzeuge und Stanzerei auf. Die Aufträge flossen aus den neu gegründeten Rechenund Buchhaltungsmaschinen Firmen nur so herein und erreichten neben SCHWEDEN auch D und F sowie BRASILIEN. Bald konnten wir Werkzeugmachrestellen ausschreiben und erreichten innerhalb Monaten bereits 18 Werkzeugmacher. Nebenbei erhielten Wir einen amerikanischen Auftrag für die Entwicklung eines kleinen Telefon-Gerätes. Das BOGEN PHONE. Die einfache Interphonserie wurde fast zu 100 io im eigenen Stanzereibetriebes gefertigt. So kamen dazu Entwicklung der. MIKROFONE sowie HÖRZELLEN samt Verteilanlagen. Pro Monat gingen stetig ein bis 2000 Geräte per Schiff nach USA:. In der Telefonie bauten wir auch unsere Serien Haustelefone. Erst mit Haustastatur und Homephone Lautsprecher bzw. Handset Betrieb. Als neuste Entwicklung entstand die Fernseh Haussprechanlage. Hier wurde beim Externanruf die damals sehr preisgünstige Hausfernsehanlage gestartet, so dass in der Wohnung am Kristall der Besucher betrachtet werden konnte. Wir wurden Lieferant von Elektrospulen für die Zähler Industrie.
Hier wuchs unsere Betriebsgrösse bis auf fast 100 Angestellte In den Abteilungen Wekzeugbau und Elektronik bildeten wir 123 Lehrabgänger aus. So waren bei uns tätig die Berufe: WERKZEUGMACHER, FEINMECHANIKER, POLYMECHANIKER, KAUFLÄUTE, METALLPOLIERER, GALVANISEURE, WICKLERINNEN, STANZER AM 15.0KTOBER 1988 fehlte uns ein gewichtiges Nachfo Igerteam , so dass Ich leider die ganze ERNST SCHORI AG Der Firma SCHENKER STaRENBAU verkaufen musste. Das war das traurigste Geschäft das ich nach all den grossen Erfolgen noch abschliessen musste. Ich bin aber trotzdem recht Glücklich und sehr froh in 50 Jahren soviel persönliche Kontakte mit soviel interessanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geniessen und danken zu dürfen. FRITZ E. SCHORI Im 86igsten Lebensjahr